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Wenn's im Urlaub plötzlich fackelt: Verheerende Waldbrände im Mittelmeerraum

In letzter Zeit scheinen sich die Berichte zu häufen. Griechenland, die Türkei oder auch Spanien - rekordverdächtige Waldbrände suchen in den letzten Wochen und Tagen immer wieder beliebten Touristenhotspots heim, bedrohen Städte und Infrastruktur, und fordern nicht selten Menschenleben.

Foto von Tagesschau.de

Wo die durch den Klimawandel immer länger andauernden Extremwetter bei uns zu Lande für extreme Fluten in NRW oder Rheinland-Pfalz sorgen, haben viele Regionen im Süden Europas mit extremer Hitze und Dürreperioden zu kämpfen.


Der Klimawandel verursacht die Feuer nicht unbedingt, er verstärkt sie. Die betroffenen Gebiete sind teilweise so trocken, dass sich die Brände rasend schnell ausbreiten.

In der Nähe von Barcelona (Spanien) sind am vergangenen Wochenende tausende Hektar Land durch die Flammen verwüstet worden. Mehr als 300 Feuerwehrleute versuchten, das Feuer einzudämmen und eine weitere Ausbreitung in Richtung des Ballungszentrums zu verhindern. Auch im Süden des Landes, in der Region Andalusien, sind die Einheiten im Dauereinsatz.


Auf der Insel Zypern fielen bei einem Waldbrand mehr als 55 Quadratkilometer Fläche den Flammen zum Opfer. Vier Menschen starben, ein Mann soll Gartenabfälle verbrannt und damit das Feuer verursacht haben.


Insgesamt 41 Brände an der türkischen Mittelmeerküste wurden in den vergangenen Tagen gemeldet. Bei dem Feuer in der Region Antalya wurden drei Menschen getötet und 122 verletzt. Mehrere Hotelanlagen mussten evakuiert werden.



Auch zwei Vereinsmitglieder machten auf der Ferieninsel Mallorca ein eher unfreiwilliges Erlebnis. In ca. 500 Metern Entfernung zum Hotel brannte eine Fläche von ca. 300 Quadratmetern - nur das schnelle Eingreifen der vor Ort tätigen IBANAT-Einheit konnte ein übergreifen auf einen naheliegenden Gebäudekomplex verhindern.


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